Meinungsfreiheit
01. September 2010 0 KommentareEs ist gut, dass wir in einem Land leben, wo Meinungsfreiheit gilt. Diese Freiheit gilt auch für Andersdenkende. Die Buchhandlung „Decius“ hat Herrn Sarrazin sicherlich nicht „auf blauen Dunst hin“ eingeladen, sondern ihr war es bestimmt möglich, vorab einen Ausdruck des Buches zu lesen. Sie haben also gewusst, „welch Geistes Kind“ der Buchautor ist.
Darum habe ich auch nur bedingt Verständnis für die Absage an Herrn Sarrazin. Ich möchte nicht, dass er sich aus seiner Verantwortung stehlen darf. Deshalb muss er Raum bekommen, seine Thesen zu vertreten. Aber es sollte auch jemand dabei sein, der diese Thesen widerlegt. An dieser Stelle würde ich Herrn Sarrazin gerne auffordern, auf seine Bucheinkünfte zu verzichten und den schon handelnden Organisationen zur Verfügung zu stellen. Geschrieben und gesagt worden ist genug, Taten, auch finanzieller Art, sind angebracht. Jutta Rübke
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